Teil eines Werkes 
4. Band (1827)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

durch ſein holliſches Buͤndniß uͤberall vernich⸗ tet und geraubt, wo es ihm gefiel? und hat er nicht in dieſem Augenblicke das hochſte Stre⸗ ben ſeines Stolzes erreicht? Iſt er nicht ge⸗ furchtet von der ganzen Welt, geehrt von ſei⸗ nem Koͤnige, iſt nicht ſeine Tochter ſogar die Geſellſchafterinn der Koniginn? Dies iſt die Stunde, auf welche ich ſo lange, und mit ſol⸗ cher Ungeduld wartete. Seine Schuld und ſeine Groͤße koͤnnen nicht hoͤher getrieben wer⸗ den, und ich habe endlich meine Verborgenheit verlaſſen, daß ich ihn ruͤcklings von dem Gipfel ſeines Gluckes hinab ſturzen kann.

Ach! und habt Ihr das Herz, es zu thun? Ich frage nicht danach, was aus mir ſelbſt werde, doch der Himmel und alle guten Engel moͤgen es verhuͤten, daß ſo großes Uebel Sir Lionel treffe. Welche Strafe beſtim⸗ men die Geſetze fur ſeine Schuld?

Den Tod! ſchrie die Fremde, mit der Hand auf einen kleinen Tiſch an ihrer Seite ſchlagend, und wieder durch jenen Zug hoͤhni⸗ ſchen Triumphes entſtellt.Glaubt Ihr, daß irgend etwas anderes mir genuͤgen koͤnne? Wann ward je ein Bohun beſchimpft, ohne den Flecken durch das Blut des Beleidigers abʒuwaſchen? Er iſt dem Tode verfallen, und