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durch die Hand des gemeinen Henkers muß er ſterben, oder ich bin nur halb geraͤcht.“
Lady Fitzmaurice ſank voller Entſetzen zu⸗ ruͤck in ihren Stuhl, und rang nach Luft. Dann fiel ſie der Fremden zu Fuͤßen, und rief mit brechender Stimme:„Bei der Liebe zu Chriſtus und ſeiner gebenedeiten Mutter, ſcho⸗ net ſein!— Schonet ſein, und gebt Euren furchterlichen Vorſatz auf!— Ich will von ihm fliehen, und ihn meiden, oder alles thun, was Ihr verlangt; doch auf meinen Knieen peſchwore ich Euch, laßt Sir Lionel nicht einen ſo ſchimpflichen Tod erdulden.“
„Ihr ſprecht wie die Tochter eines Gemei⸗ nen,“ entgegnete die Dame mit zuͤrnendem Blicke.„Haͤttet Ihr einen Tropfen, nur einen einzigen Tropfen edleren Blutes in Euren Adern, es wuͤrde laͤngſt gekocht haben bei all dem Un⸗ rechte, das Ihr erdulden mußtet, und Ihr freutet Euch jetzt, Euch ſo gerächt zu ſehen.“
„Ich habe an dem Altare Gottes geſchwo⸗ ren, ihn zu lieben und zu ehren.“
„Wie! das habe auch ich, du zahmes, ſanftes Weſen; doch dieſes Geluͤbde war ge⸗ genſeitig, und es bindet das Weib nur ſo lange, als der Mann es haͤlt. Als er es zu⸗ erſt gebrochen, wandelte meine Liebe ſich au⸗ genblicklich in Haß, und meine Ehre lag in


