gefreut, zu erfahren, daß Ihr Euch in Eurer jetzigen Stellung durch ein beſcheidenes, wohl⸗ wollendes Betragen beliebt gemacht habt, wie Jemand, der ſich ſeiner Geburt bewußt iſt;
daher iſt es mir angenehm, daß ich ſo lange zoͤgerte, Euch die Nachrichten, die ich bringe,
mitzutheilen, bis Ihr ſie mit ungetruͤbter Freude vernehmen konntet. Ich habe nicht nothig, Euch zu erzählen— denn Ihr ſelbſt
muͤßt es tief gefuͤhlt haben— wie vieles Un⸗
recht Sir Lionel Euch zufuͤgte, in welcher Er⸗ niedrigung er Euch haͤlt, welche unbedeutende Rolle Ihr in ſeinem Hauſe ſpielt, wie ſeine Neigung zu Euch gaͤnzlich geſchwunden iſt (wenn ſie uͤberhaupt je zu etwas anderem, als Eurem Vermoͤgen Statt fand) und wie er zum oͤffentlichen Aergerniß ſowohl Euer Vermoͤgen, als auch die Beute und das Raubgut, welches er auf andere Weiſe erlangte, an eine unwuͤr⸗ dige Geliebte verſchwendet, die er in dem Hauſe des von ihm gemordeten Lord Dawbe⸗ ney zu unterhalten wagt.“
„Ach! ach!“ rief Lady Fitzmaurice,„ſind das die guten Nachrichten, die ich horen ſollte? Sie moͤgen wahr ſein, wie mein ahnendes Herz mir ſagt, daß ſie es ſind, aber wie koͤn⸗ nen ſie mir zum Troſte gereichen?“ „Weil ich gekommen bin, Madame, Euch


