Teil eines Werkes 
4. Band (1827)
Entstehung
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Herz pochte aͤngſtlich, und als die Thuͤr ſich oͤffnete, und ſie aufſtand, ihren Beſuch zu empfangen, flog ihr Buſen mit ſolcher Heftig⸗ keit auf und nieder, daß ſie unfaͤhig war, ein Wort zu ſprechen. Bleichen Geſichtes, die Au⸗ gen noch vor Zorn uͤber die Unterredung mit Sir Lionel funkelnd, trat die Fremde langſam in das Zimmer, ſetzte ſich, und bat Lady Fitz⸗ maurice mit jenem Weſen, das Hoͤhere oſft gegen Geringere anzunehmen pflegen, ſich eben⸗ falls zu ſetzen; eine Erlaubniß, von welcher ſtillſchweigend Gebrauch gemacht ward. Das Dienſtmaͤdchen blieb in dem Zimmer, und be⸗ ſchaͤftigte ſich eifrig, vermied jedoch ſorgfältig jedes Geraͤuſch, in der Hoffnung, daß ihre Gegenwart nicht bemerkt werde. Die Fremde aber ſahe mit ſtolzem Blicke auf ſie herab, zeigte nach der Thuͤr, und winkte mit der Hand, daß ſie gehen ſolle. Das Zeichen war zu gebieteriſch, um ihm nicht zu gehorchen. Das Madchen ging, die Fremde ſchloß die Thuͤr hinter ihr ab, ſetzte ſich dann wieder, und redete ihre erwartungsvolle Gefaͤhrtinn auf folgende Weiſe an:

Ihr habt es nicht noͤthig, Madame, mich mit ſo mißtrauiſchem, durchdringendem Blicke

zu betrachten; Ihr kennt mich nicht, und koͤnnt

mich auch nicht fuͤglich kennen. Es hat mich