Eure Freiheit wieder zu geben, Euch in den Stand zu ſetzen, Euer Vermoͤgen wieder zu erhalten, Euch von dem Manne, den Ihr haſ⸗ ſen muͤßt, zu befreien, indem ich Euch beweiſe, daß er nicht Euer Gatte iſt.“
„Wie! nicht mein Gatte? moͤgen der guͤtige Himmel und alle Engel dies verhuͤten!— Was meint Ihr damit?“
„Ich bitte Euch, gute Frau,“ ſagte die Fremde mit Geringſchaͤtzung,„weshalb ſeht Ihr ſo erſchreckt aus? Weshalb werdet Ihr ſo bleich? und weshalb haltet Ihr Euch an dem Stuhle, als fuͤrchtet Ihr zu fallen?“
„Guter Gott! guter Gott! wie koͤnnt Ihr ſo grauſam fragen? Wißt Ihr nicht, daß ich Lady Fitzmaurice bin?“
„Ich weiß, daß Ihr den Namen truget, und wuͤnſche Euch Gluͤck, daß es nicht laͤnger der Fall ſein wird, denn mit Schaam und Kummer lege ich das beſchimpfende Bekenntniß ab, daß Ich die Lady Fitzmaurice bin, die erſte, die einzige rechtmaͤßige Frau des Sir Lionel!— Erſchreckt nicht, ſondern hort nich an, obgleich es mir die Seele erſchuͤttert, neine Geſchichte zu erzaͤhlen. Sie iſt ſeltſam, ind wird dies fuͤr Euch um ſo mehr ſein, venn ich Euch ſage, daß ich eine Bohun bin,— ine jenes alten, edelen Geſchlechtes, deſſen


