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ſchmacke, und, bei der Meſſe, das muͤſſen ſie auch, denn jeder koſtet einen Silberſchilling.“
„Ich daͤchte,“ ſagte die Koͤniginn,„dieſes Wild⸗Haché iſt ſo trefflich, wie es uns noch nie durch unſere koͤniglichen Koche bereitet wurde.“
Lady Fitzmaurice fiel wieder ein, ſetzte die Bereitung aus einander, ließ ſich durch das La⸗ chen mehrerer Hofleute in ihrem Eifer nicht irre machen, und gab endlich faſt von ſaͤmmtlichen Speiſen, die ſich hier auf dem Tiſche befanden, die Recepte und die Art, wie ſie gemacht wer⸗ den muͤßten, auf das Genaueſte an.
Der Koͤnig war bisher mit den Speiſen noch zu ſehr beſchaͤftigt geweſen, um auf dieſe Geſpraͤche ſehr zu achten, doch als er ſeinen Hunger geſtillt, bemerkte er die ſchwache Seite ſeiner Wirthinn, und ergotzte ſich nun daran, ihr ihre ſämmtlichen Kuͤchenfertigkeiten zu ent⸗ locken, zur großen Freude der Hofleute, und gleich großem Mißbehagen Sir Lionels und deſſen Tochter. Doch er ward dieſes Zeitver⸗ treibes bald uberdruſſig, ſtand auf, und ſchlug vor, nach dem Geſellſchaftszimmer zuruͤckzukeh⸗ ren. Erſt wenige Minuten hatte der ungedul⸗ dige Monarch hier verweilt, als er erklaͤrte, daß es Zeit ſei, die Reiſe fortzuſetzen, und deshalb die Pferde zurecht zu machen befahl.


