Nennſt Du das eine geringe, arme Mahlzeit? Verwuͤnſcht will ich ſein, wenn es nicht ein ordentliches, ſchmackhaftes Feſtmahl iſt; ich wun⸗ dere mich nur, wie Du es haſt moͤglich ma⸗ chen koͤnnen, in der kurzen Zeit dies alles her⸗ beizuſchaffen. Wahrlich, Deine Hausfrau muß zaubern koͤnnen.“
So unzufrieden Lady Fitzmaurice auch anfangs damit geweſen war, ihren Koͤnig bewirthen zu ſollen, ſo ſehr ſie die bedeutenden Ausgaben gefuͤrchtet, die dies verurſachen mußte, ſo hatte doch jetzt, nun der Tiſch gedeckt war, ihre Gaſtfreundlichkeit nicht nur alle jene Ge⸗ danken verdraͤngt, ſondern auch die Angſt und Schuͤchternheit vertrieben, die ſie unter jeden anderen Verhaͤltniſſen in einer ſo hohen Geſell⸗ ſchaft gefuͤhlt haben wuͤrde. Noch mehr ermu⸗ thigt durch des Koͤnigs Anſpielung auf ſie ſelbſt, wagte ſie es, auf die Rede zu antworten, die eigentlich an Sir Lionel gerichtet worden, und rief aus:„Ja, bei meiner Treue, wir haben weder Muͤhe noch Koſten geſpart, und ich hoffe, es wird Ew. Gnaden gefallen, ſich das Eſſen ſchmecken zu laſſen, denn wahrhaftig, Ihr ſeid uns herzlich willkommen. Moͤchte es Euch gefaͤllig ſein, dieſe Roſen⸗Aepfel zu ko⸗ ſten; ſie ſind ſelten, und von herrlichem Ge⸗


