Teil eines Werkes 
3. Band (1827)
Entstehung
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des Koͤnigs errieth, eroͤffnete ſich hier eine er⸗ wuͤnſchte Gelegenheit, ſich ſelbſt hoher zu ſchwin⸗ gen, und zugleich an ſeinem gehaßteſten Feinde, dem Abte von Glaſtonbury, Rache zu nehmen, indem er ſolche Beſchuldigungen auf ihn waͤlzte, daß der Name fuͤr ewig mit Schande belaſtet werden mußte, der bisher aller Achtung ge⸗ noß, welche Heiligkeit, Tugend und Gelehr⸗ ſamkeit fordern duͤrfen. Gelang es ihm, zu der Zerſtorung der Abtei thätig mitzuwirken, ſo zweifelte er nicht, daß ihm auch ein Theil des Raubes geſtattet werde. So durch Raub⸗ gier und Rachſucht gleich ſtark angeſpornt, be⸗ gann er ſeine verderblichen Raͤnke zu ſchmieden, und machte von Zeit zu Zeit bei dem Gouver⸗ nement heimliche Mittheilungen, die fuͤr eben ſo wichtig als annehmbar angeſehen wurden. Niemand waren ſie indeſſen willkommener, als dem Koͤnige ſelbſt, der dem Abte perſon⸗ lich abhold war, nicht nur, weil ihn deſſen untadelbarer Lebenswandel verdroß, durch den er ſich und ſein Kloſter in die hoͤchſte Achtung zu ſetzen gewußt, die nun auch auf andere, aͤhnliche Stiftungen uͤbergetragen ward, ſon⸗ dern auch wegen gewiſſer Religionsvorurtheile, an denen der Abt haftete, was von dem herrſchſuͤchtigen Monarchen fuͤr Ungehorſam und Verletzung der ſchuldigen Achtung angeſe⸗