Teil eines Werkes 
3. Band (1827)
Entstehung
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227 lange Reihe von Jahren hindurch in den Feſ⸗ ſeln des Aberglaubens und der Unwiſſenheit ge⸗ legen hatte, ſchuttelte ſich jetzt in jenem mach⸗ tigen Krampfe, durch den ſie bald die Bigot⸗ terie, die Mißbraͤuche, die Vorurtheile, und alle jene Graͤuel, mit denen ſie ſo lange bela⸗ ſtet geweſen, abwerfen, und in dem vollen Glanze daſtehen ſollte, ſich dem Himmel mit Freiheit, Reinheit und Wahrheit zu naͤhern. Deutſchland brach zuerſt die Feſſeln eines miß⸗ verſtandenen Glaubens, und gab das Loͤſungs⸗ wort; doch England ſtimmte in den Ruf mit ein, und das Echo warf ihn von ſeinen tau⸗ ſendzackigen Felſen und Klippen mit verſtaͤrkter Gewalt zuruͤck. Mit dieſem Rufe erſtand der Genius Großbrittaniens, und warf den Natio⸗ nen den Fehdehandſchuh hin. Aus den Luͤſten, den Begierden, der Verworfenheit aus den Laſtern und Ausſchweifungen Heinrichs VIII. und ſeines Hofes vielleicht den entartetſten menſchlichen Weſen, welche die neuere Zeit aufzuweiſen hat aus dieſen giftigen Stoffen zog der Himmel, der dafuͤr nicht weniger un⸗ ſere Bewunderung als unſere Dankbarkeit ver⸗ dient, jenes verbeſſerte Chriſtenthum, das in wenig Jahren mehr zur Erhebung und Vered⸗ lung des menſchlichen Geſchlechts beitrug, als alles, was ſeit der Geburt Chriſti geſchehen.

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