Teil eines Werkes 
3. Band (1827)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

—

wichtigen Falle eher zu viel, als zu wenig zu erlangen, ſpann er ein weites Luͤgengewebe, durch welches der Juͤngling einer ſolchen au⸗ genblicklichen Verwirrung und Wuth in ſeinen Reden, oder bei ſeinen ploͤtzlichen Anfällen von Geiſteszerruttung beſchuldigt ward, daß er hoffte, er ſolle nicht nur fuͤr ſchwachſinnig erklaͤrt, ſondern ihm auch zur ſichern Verwahrung uͤber⸗ geben werden, als Jemand, deſſen Freiheit mit dem Wohle der Unterthanen des Koͤnigs nicht vertraͤglich ſei. Dieſen Punkt ſtrebte er ganz beſonders eifrig zu erringen, denn er wußte, daß nichts geeigneter ſei, wirkliche Ver⸗ ſtandeszerruͤttung zu bewirken, als ſtrenge Ein⸗ kerkerung unter dem falſchen Vorwande derſelben.

In allen Dingen aber im hoͤchſten Grade vorſichtig, bereitete er ſich, den guͤnſtigen Ein⸗ druck zu verhindern, den Cecils perſoͤnliche Er⸗ ſcheinung auf die Kommiſſarien machen konnte, ſo wie ſeine Schoͤnheit, ſeine Liebenswuͤrdig⸗ keit, die Selbſtbeherrſchung, welche er zuwei⸗ len zeigen konnte, und die ungemeine Bered⸗ ſamkeit, mit der er uͤber gewiſſe Dinge zu ſprechen wußte. Er konnte an dem Tage der Unterſuchung zufaͤllig in dem ruhigſten, gluͤck⸗ lichſten Zuſtande ſein, daher beſchloß Sir Lionel, den guͤnſtigen Eindruck, den dies machen mußte, dadurch zu zerſtoͤren, daß