nedictionem. In Dei nomine, Amen!“*) Als er die letzten Worte ausſprach, wurden ſie hinter ihm mit leiſer Stimme wiederholt, und als er ſich umblickte, ſah er den Abt, vor dem er ſich achtungsvoll verneigte, indem er zugleich wegen der Freiheit um Verzeihung bat, die er ſich geſtattet. „Ach! mein Sohn,“ erwiderte der ehr⸗ wuͤrdige Greis,„man nimmt ſich heut zu Tage groͤßere Freiheiten mit den Edikten des heiligen Vaters, als dieſe, und es giebt Wenige in unſern finſtern, boͤſen Zeiten, welche die Guͤte haben, ſich uͤber weit weniger verzeihliches Be⸗
tragen zu entſchuldigen, ſelbſt nicht uber offene,
kuͤhne Widerſetzlichkeit gegen ihre Vorgeſetzten. Gottes Wille muß in allen Dingen geſchehen! — Noch nicht, mein Sohn; nein, ich bitte Dich, ſetz Dich. In meinem Amte, oder in dem Tempel des Herren heiſcht es meine Pflicht, alle den Reichthum zu zeigen, der die Wuͤrde meines Standes erhoͤhen kann, doch hier bin ich Richard Whiting, nicht mehr Abt von
*) Biſchof Innocens, Knecht der Knechte Gottes, ſei⸗ nen geliebten Soöhnen, dem Abte und den Con⸗ ventualen von Glaſtonbury, in dem Kirchſprengel von Bath, ſeinen Gruß und apoſtoliſchen Seegen⸗ Im Namen Gottes, Amen.
D. Ueb.


