gem Eichenholze von grober Schnitzarbeit beklei⸗ det, die Decke aber von gewoͤlbtem Mauerwerk, die Bogen entſprangen aus ſeltſam geſtalteten Koͤpfen von widerlichem Anſehen, und verliefen ſich in kleine, breite Mißgeſtalten, welche von der Decke mit nicht lieblicherem Blicke herun⸗ terſchauten. Ein breiter, alterthuͤmlicher Arm⸗ ſtuhl, der, den Kiſſen nach zu urtheilen, mit denen er belegt war, fuͤr den Gebrauch des alten, ſchwachen Abtes ſelbſt beſtimmt worden, trug auf der Lehne mehrere ausgeſchnitzte Figu⸗ ren, die man hier nicht erwartet haben ſollte. Es war nehmlich eine Verſammlung von Leu⸗ feln, welche mit ausgelaſſener Frohlichkeit tanz⸗ ten; doch hatte der Kuͤnſtler hinter ihnen Flam⸗ men angebracht, um zu zeigen, daß ſie ſich nicht ungeſtraft auf dieſe Weiſe ergotzen duͤrf⸗ ten. Auf dem Tiſche lag zwiſchen Buͤchern und Papieren eine paͤpſtliche Bulle, welche ſichtlich offen gelaſſen worden, um ſich daraus Raths zu erholen. Dudley hatte noch nie eine ſolche Schrift geſehen, daher betrachtete er ſie genauer, und las mit lauter Stimme deren An⸗ fang:„Innocentius Bpiscopus, servus ser- vorum Pei, dilectis filiis Abbati et Con- ventui Sanctae Mariae Glastoniae, Batho- niensis diocesis salutem et apostolicam be-
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