Teil eines Werkes 
3. Band (1827)
Entstehung
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ſelbſt in ſeinem beruͤhmten Garten zu Holborn nicht gehabt hat. m

Sie ſind wirklich vortrefflich, ſagte Dud⸗ ley, einige koſtend,und an dieſem ſchwuͤlen Abende beſſer nach meinem Geſchmacke, als Eure praͤchtigſten Roſen.

Und dennoch, erwiderte der Moͤnch,er⸗ quicken dieſe Blumen, wenn ſie mein Auge bis zu ihrem Perbluͤhen ergotzt haben, auch nachher noch meinen Gaumen; zugleich wies er ruͤckwaͤrts auf mehrere Korbe, von munteren Bienen dick umſchwärmt; die ſammeln mir alle die Wohlgeruͤche meiner Blumen auch fuͤr den Winter ein.

Ich bin hoͤchſt erſtaunt, entgegnete Dud⸗ ley,daß Ihr bei Euren mannichfachen Beſchaͤf⸗ tigungen noch ſo viel Zeit finden konnt, Eure Blumen mit ſolcher Sorgfalt zu pflegen.

Wenn mich die Reihe trifft, in der Ka⸗ pelle von Mere zu ſingen, begieße und ver⸗ ſchneide und pflege ich ſie, ſo gut ich es ver⸗ mag, und bei St. Benedikt, dem heiligen Stif⸗ ter unſers Ordens, es ſollte mir nicht mißfal⸗ len, beſtaͤndig den Dienſt in der Kapelle zu haben. Dann waͤre dieſer Garten mein eige⸗ nes kleines Oratorium, und waͤhrend die Vo⸗ gel und Bienen mir Hymnen vorſaͤngen, und

von den Blumen alle Wohlgeruͤche der geweih⸗ MI. 2