Teil eines Werkes 
3. Band (1827)
Entstehung
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eine Anſtalt zum Bruten dieſer ſchonen Vögel, von denen wohl an hundert Stuͤck außerhalb dieſer Umhegung in dem See umherſchwam⸗ men; die friſche Luft blies ihr ſchneeiges Ge⸗ fieder weit auf, wenn ſie ihr ſtolz entgegenſe⸗ gelten, oder mit ſcheinbarer Selbſtzufrieden⸗ heit ruckwaͤrts ſahen, auf den maͤchtigen Schat⸗ ten, welchen ihr eigener Koͤrper auf die Ober⸗ flche des Meeres warf. Weiter hinunter, aber an dem nehmlichen Ufer des Sees, war ein Reiherſtand, und hier befand ſich eine ſolche Menge dieſer Voͤgel, daß ſie die Luft faſt ver⸗ dunkelten, indem ſie an dem ufer hinſchritten, um Fiſche zu fangen; dabei hoben ſie ihre langen Beine mit ſo majeſtätiſchem Anſtande, als hielten ſie es ihrer fuͤr unwerth, die Erde mit ihren Tritten zu beruͤhren. So zahm und ſanft waren alle die Fiſche, Voͤgel und ande⸗ ren Thiere, daß es ſchien, als ahneten ſie nicht, zu dem Gebrauche der Menſchen be⸗ ſtimmt zu ſein, und daß ſie auf Dudley gar nicht wie auf einen Feind ſahen; viel eher ſchie⸗ nen ſie ſich in einer geheiligten Freiſtätte zu befinden, wo ſie ſich gemächlich zu nähern be⸗ ſtimmt waren, wo ſie alt werden durften, bis ſie das Ziel erreichten, das die Natur ſelbſt ihrem Leben ſetzte.

Ungeachtet der Menge und Verſchiedenheit