Teil eines Werkes 
3. Band (1827)
Entstehung
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Dudley ruhig, doch wie erſtaunt, anblickten; von nahegelegenem kleinerem Gebuͤſche kamen die Faſanen, zu zahm, um ſich durch ihn ſchrecken zu laſſen, herbei, ihr Abendfutter zu ſuchen. Einige erglaͤnzten in ihren reichen Far⸗ ben in den letzten Strahlen der ſcheidenden Sonne, andere liefen im Schatten des nieder⸗ haͤngenden Gebuͤſches.

Der See, an deſſen Geſtaden die reichen, lieblichen Beſitzungen von Mere ſich ausdehn⸗ ten, hatte gegen fuͤnf Meilen im umkreiſe, und ſchien faſt weniger fiſchreich zu ſein, als die benachbarten Teiche. An ſeinem oberen Ende ſtanden zwei Zeder⸗Baͤume, welche, der Sage nach, von einem des Hungerfords bei ſeinem erſten Kreuzzuge aus dem heiligen Lande mit⸗ gebracht, und dort gepflanzt worden ſein ſoll⸗ ten. Sie ſtachen deutlich gegen die helleren 5 umgebungen ab, von dem Lichte der Sonne, welche hinter ihnen unterging, hell beſchienen, und gaben jenem ganzen Theile der Landſchaft einen wahrhaft orientaliſchen Charakter. Ihre weiten, breiten Schatten warfen ſie uͤber die Fläche des Waſſers, und es ſchien, als waͤ⸗ ren ſie zwei rieſige Wächter dieſes kleinen Eden. An dem binſenvollen Ufer des Sees, unmittel⸗ bar an dem Wohnhauſe, war eine Schwanen⸗ Luſt, wie es damals genannt ward, das heißt,