Teil eines Werkes 
3. Band (1827)
Entstehung
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kuͤhlenden, ſchutzenden Schatten fuͤr Menſchen und Thiere zu ſpenden. Nur die Weiße der Schaafe, welche ſich darunter gelagert hatten, zeigte, daß ſie ihrer Wolle beraubt worden, denn nach ihrer Rundung und Fette hätte man es nicht vermuthet. Die Leiche hinter dem Herrenhauſe waren mit Fiſchen reich verſehen, und wenn dieſe ſich zufaͤllig uͤber die Flaͤche des Waſſers hinauswarfen, ſo bekundete ſie ihre erſtaunende Groͤße als alte Einwohner des Plaz⸗ zes, und ſie ſchienen den Ausdruck Dudleys, der ſie die Aebte des Waſſers nannte, zu recht⸗ fertigen. Obgleich die Sonne nicht mehr auf die Obſtgaͤrten ſchien, welche ſich neben den Fiſchteichen ausdehnten, konnte er dennoch die fruchtbelaſteten Aeſte der Baäume ſehen, die ſich zur Erde hinabbogen, und unter ihrem eigenen Gewichte gebrochen ſein wuͤrden, hätte man ſie nicht ſorgfaͤltig geſtuͤtzt gehabt; ſelbſt im Schatten glaͤnzten die Fruchte, als waͤren ſie nicht von den Strahlen der Sonne beſchienen. Die großen, ſchoͤnen Kuͤhe, welche in den Stall getrieben worden, um gemilcht zu wer⸗ den, kauten gemächlich die kräftigen Kraͤuter, welche uͤber die Krippe hingen, und wohlrie⸗ chend dufteten. Neben dem Stalle war ein kleiner umhegter Park, uͤber deſſen Waͤnde die Hirſche ihre gekroͤnten Haͤupter erhoben, und