dieſer thieriſchen Bewohner herrſchte ein tiefes Schweigen uͤber die ganze Beſitzung; das Waſ⸗ ſer war bewegungslos, der Wind ſchwieg, die Kuͤhe waren mit der Verzehrung ihrer Nahrung beſchaͤftigt, die Schaafe lagerten im Schatten, die kleineren Vögel ſuchten die Ruhe, und die Zuͤge weißer Tauben, welche das Haus noch in großeren und kleineren Kreiſen umſchwebten, flogen zu hoch, als daß das Rauſchen ihrer Fittiche haͤtten gehoͤrt werden koͤnnen. Wur⸗ den die Zweige dann und wann durch ein Luͤft⸗ chen bewegt, welches von dem See heruͤber⸗ wehete, ſo ſchien es, als entfalte das Zwie⸗ licht ſeine Macht und treibe die Natur zum Schlafe, doch dieſe augenblickliche Unterbre⸗ chung des Schweigens erhoͤhete nur den Ein⸗ druck der darauf folgenden Stille. An das Wohnhaus ſtieß eine kleine Kapelle, welche die uͤberhangenden Zweige Dudleys Blicken entzogen hatten; in der Mitte des Schweigens und des Ernſtes, welcher ſich uͤber die ganze Gegend gebreitet, toͤnten die tiefen, kraͤftigen Stimmen der Moͤnche, welche die Abendmet⸗ ten ſangen, von dem Waſſer getragen, zu Dudley hinuͤber, und der Schall verlor ſich dann in dem angrenzenden Gehoͤlze. Die Schwaͤne wandten ſich herum, und ſchienen dem Geſange zu lauſchen, und das Wild trat
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