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Doch wehe mir, und wehe! Im Glanz nicht, noch im Schatten Den Ruh'platz ich erſpähe, Zu raſten im Ermatten⸗
„Itre ich nicht,“ ſagte Duvley,„ſind dies die Worte eines alten Freundes meines ver⸗ ſtorbenen Oheims„des Sir Francis Brhan, der das Auge in dem Tournier von Havering durch einen Speerſtoß des Herzogs von Suf⸗ folk verlor; ich daͤchte, ſeine Verſe wären ſo rauh, wie das Raſſeln der Trommel, und wenn ſie jetzt meinem Ohre ſuͤß und wohlklin⸗ gend toͤnen, ſo danke ich dies der melodiſchen Stimme der Saͤngerinn, und nicht den— des Dichters.“
Beatrix neigte ſich freundlich gegen den Sprecher, und reichte ihm dann wieder die Laute hin; er verbeſſerte ſeinen fruͤheren Feh⸗ ler durch die augenblickliche Erfullung ihres Wunſches, und indem er jetzt mit der Weiſe zugleich auch die Sprache aͤnderte, ſang er eine von Josquins Kanzonetten, welche da⸗ mals in dem ganzen Suͤden Europas bekannt
waren. „Ich habe einen ſtöylichen Burſchen zum Die⸗
ner,“ ſagte Dudley, als er geendigt hatte;„der
kann Euch laͤndliche franzoſiſche Geſaͤnge und
alte Balladen vorſingen, von der Fruͤhmette
bis zur Vesper; und wahrlich, wir hatten 13*


