Teil eines Werkes 
2. Band (1827)
Entstehung
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verrieth ſie daruͤber kein Mißfallen. Keine Huldigung ihrer Reize hatte je angenehmer in ihrem Ohre wiedergetdnt, und obgleich ihr Stolz ihr nicht erlaubte, nur die Hälfte des Triumphes zu zeigen, den ſie fuͤhlte, ſo gluͤhte doch ihr Auge, funkelte ihre Wange, und ſie konnte ihre Unruhe nicht ganz Lerbergen, als ſie jetzt das Inſtrument nahm) und ſich auf Dudleys Anliegen bereitete, nun auch ihrerſeits zu ſpielen.Wahrlich, Sir, ſaßte ſie, ich gebe Euch ein kurzes Liedchen, und ein trauri⸗ ges dazu, und obgleich es beſſer zu Eurer ei⸗ genen Stimmung paßt, als zu der meinigen, der jede Art des Kummers fremd iſt, ſo will ich ihm doch meine Stimme leihen, nicht al⸗ lein, damit ich Cure Eule austauſchen kann, ſondern auch, damit Ihr mir ſagtwie Euch Mark Smeatons Muſik gefaͤllt. Er ſteht am Hofe in hoher Gunſt, und das iſt kein gerin⸗ ges Lob, denn unſer tapferer Koͤnig iſt ſelbſt ein ausgezeichneter Komponiſt: Ich weiß, es giebt kein Weſen, Das ſtets in Kummer lebe,

Dem nicht die Zeit erleſen Den Troſt, der es erhebe.

Die Eul' mit blödem Auge Lauſcht in der Mauerhöhle.

In kalter Nacht der Sperling Sch' wo er ſich verhehle.

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