Teil eines Werkes 
2. Band (1827)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

191

rem Tone fort:Bedenket, Sir, daß wir zwar einige wenige Muſiker in unſerem beſcheidenen

Haushalte haben, doch keinen Saͤnger, keinen Meiſter, der mir Unterricht in der Sangeskunſt geben koͤnnte. Ich kenne keine Lieder, als die ich von dem Vorſaͤnger zu Glaſtonbury erhielt, und der gute Mann hat kein Geſangsbuch au⸗ ßer ſeinem Gebetbuche, kein beſſeres Inſtru⸗ ment, als ein dreiſaitiges Hackebrett, keine lieb⸗ lichern Geſaͤnge, als die Kirchenlieder; deshalb darfrich wohl hoffen, entſchuldigt zu werden, daß ich Euch nicht vorangehe, der Ihr ohne Zweifel von trefflichen Lehrern Unterricht er⸗ hieltet, und wahrſcheinlich den großen Muſiker unſerer Zeit, den beruͤhmten Joöquin, ſahet und hoͤrtet.

Welche Weiſe waͤre Euch gefällig? fragte

Dudley, ſich verbeugend, und die Laute neh⸗ mend;in klagendes Lied, wie es am beſten zu den engliſchen Worten paßt, oder eines je⸗ ner frohlichern franzoſiſchen Madrigals, wie man ſie ſo oft in den ſonnigen Gefilden Frank⸗ reichs hoͤrt?

Laßt es auf jeden Fall eine ſchwermuͤ⸗ thige Weiſe ſein, denn, mit aller Achtung ge⸗ ſprochen, Euer Geſicht ſieht gar nicht ſo aus, als waret Ihr jemals in den ſonnigen Gefil⸗ den geweſen, von denen Ihr ſprecht, und wird