Teil eines Werkes 
2. Band (1827)
Entstehung
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weit beſſer zu einem unſerer heimiſchen Klage⸗ geſaͤnge paſſen, als zu einem heiteren franzoſi⸗ ſchen Liedchen.

Dudley, der ſeiner Empoͤrung uͤber die Be⸗ handlung, die Cecil erdulden mußte, noch nicht ganz Herr werden konnte, lächelte, als er mit der Hand uͤber die Saiten fuhr, und ſagte: Sind meine Blicke ſolche Plauderer, als Ihr ſagt, ſo muß ich von meinem dichteriſchen Freunde, Sir Thomas Wyatt, die Worte bor⸗ gen, den Grund zu erklaͤren.Dann ſonge o6: Staune nimmer, wenn ſie klagen

Die Geſänge, die ich ſinge, Denn nur Leid, aus Wehmuthstagen

Iſt es, was ich weinend bringez und wo dieſe Schmerzen ſchlagen,

Sind geſchrieben, tief und weich,

Tauſend Seufzer, mehr noch Klagen, Eine Fluth, von Thränen reich.

und wie kann ein Mann im Leiden Grund noch zu der Freude finden, Wie ein Herz, das Wonnen meiden, Sich in milden Tönen künden? H! der Scherz, dem dies gelänge Müßte ſo in mir erſcheinen, Wie ein Glück, das zu ſich dränge, Könnte enden dies mein Weinen!

Ei, Sir, ſagte Beatrir, als er den Gr⸗ ſang geendigt hatte,obgleich ich die Muſik und die Stimme loben muß, ſollte doch Euer Freund ſeine ſchonen Worte nicht zu ſo traurigen Ge⸗ fuͤhlen leihen. Wahrlich, ſo iſt es immer mit