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das Innere des Gebaͤudes betrat. Seine uner⸗ meßlichen Chorgaͤnge, ſeine langen Reihen hoher Bogen waren durch ein feierliches Halbdunkel verhuͤllt, da die bemalten Fenſter nicht das volle Licht hereinließen. Dieſes geheimnißvolle Mit⸗ tel zwiſchen Licht und Dunkelheit that dem Auge wohl, und uͤberließ der Phantaſie einen groͤßern Spielraum, indem es die aͤußerſten Be⸗ grenzungen dem Blicke entzog. Die Kirche war in der That groͤßer als irgend eine andere Kathe⸗ drale in England, die alte St. Pauls⸗Kirche vielleicht ausgenommen, und die Pracht und Schoͤnheit der Verzierungen ſtanden dazu im wuͤrdigen Verhaͤltniſſe. Sir Lionel hatte Bea⸗ trir gebeten, nicht vom Pferde zu ſteigen, waͤh⸗ rend er in die Kirche ging, denn er wollte nicht, daß ſeine Tochter dem Abte ihre Ehrfurcht be⸗ zeugen ſolle. Sie blieb daher auf ihrem Zelter, und Dudley wuͤrde ihr gern Geſellſchaft geleiſtet haben, doch da Sir Lionel ihn aufforderte, mit in die Kirche zu gehen, ſowohl, um das pracht⸗ volle Gebaude, als auch das Ende der Prozeſ⸗ ſionsfeierlichkeiten zu ſehen, ſprang er, obgleich widerſtrebend, vom Pferde, und folgte jenem. Der feierliche Eindruck, den das ſo eben beſchrie⸗ bene Gebaͤude ohnehin ſchon machen mußte, ward dadurch noch bedeutend erhoͤht, daß in einer der Seitenkapellen, grade als Dudleh ein⸗


