als ſie ſolch unheiligen und ungewöhnlichen Freudensruf zuruͤck toͤnten.
Glaſtonbury⸗Abtei bedeckte in jener Zeit mit ſeinen Kirchen, Kapellen und Gebaͤuden nicht weniger, als ſechszig Morgen Landes; es war eines der groͤßten, aͤlteſten und praͤchtigſten Bauwerke Englands, und ſelbſt ſein Aeußeres konnte nicht ohne ein tiefes Gefuͤhl der Bewun⸗ derung betrachtet werden. Der Gedanke, daß die Abtei bei der erſten Einfuͤhrung des Chriſten⸗ thums begruͤndet ward, die mancherlei Wunder, welche damit im Zuſammenhange ſein ſollten, die Erinnerung, daß ſie der Begraͤbnißort Ko⸗ uig Arthurs, und vieler anderer Perſonen ſei, deren Namen die Geſchichte beruͤhmt gemacht hat, die großen Beſitzungen und Einkuͤnfte, die mit ihr verbunden waren, die wohlbekannte Macht und der hohe Stand des Abtes, welche faſt koͤniglich waren, dies alles trug maͤchtig dazu bei, ſie den Sinnen noch groͤßer und erha⸗ bener erſcheinen zu laſſen. Aber auch das Auge ward nicht weniger mächtig ergriffen durch die großartige gothiſche Bauart, und die ungeheuren Verhaͤltniſſe der heiligen Stiftung.
Wie tief aber die Ehrfurcht ſein mochte, welche der Anblick des Aeußern erregte, ſo ward ſie doch noch weit von der Erhebung uͤbertroffen, von der man ſich ergriffen fuͤhlte, wenn man


