Teil eines Werkes 
2. Band (1827)
Entstehung
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verſtändig und zuſammenhaͤngend geweſen⸗ Dudleys Anſicht nach aber war eine krankhafte Empfaͤnglichkeit in ſeinen Thränen uͤber den

Hund, beſonders, wenn er ſie mit der Freude uͤber die Nachricht von dem Tode ſeines Va⸗ ters zuſammenſtellte, welche offenbar nur ei⸗ ner ſchiefen Geiſtesrichtung zugeſchrieben wer⸗ den konnte, da es, wie aus dem Vorhergehen⸗ den erhellte, keinesweges aus gänzlicher Fuͤhl⸗ loſigkeit entſprang. Menſchen, die an augen⸗ blicklicher Verſtandesſchwäche litten, konnten, das wußte Dudley wohl, während einiger Zeit vollkommen vernuͤnftig ſprechen, und dann ohne ſichtbaren Grund auf Irr- und Abwege gerathen; und er war ſehr geneigt, in dieſe Flaſſe auch den Juͤngling zu ſetzen. Doch da⸗ durch ward deſſen Einkerkerung noch keineswe⸗ ges entſchuldigt, und die grauſame Behand⸗ lung, uͤber die er klagte, und die er ſelbſt dafuͤr erdulden mußte, daß er nur mit einem Fremden ganz freundſchaftlich geſprochen, war durchaus unverantwortbar.

Wenn der grauſame Kriegsgebrauch Dud⸗ leys Menſchlichkeit auch etwas abgeſtumpft hatte, ſo ward dieſelbe hier durch den unwillen gegen den Unterdruͤcker ergaͤnztz auch ſein Stolz trug dazu bei, die Emporung