Teil eines Werkes 
2. Band (1827)
Entstehung
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uͤber eine ſchaͤndliche Ungerechtigkeit zu vermeh⸗ ren, welche ſein Vetter erdulden mußte, der gerechten Anſpruch auf ſeinen Schutz hatte, wegen des Auftrages, den er von deſſen ſter⸗ bendem Vater erhalten; der jung und huͤlflos, der unbeſtreitbare Herr des Schloſſes, und in einem finſteren Winkel deſſelben heimlich einge⸗ mauert war. Wenn Dudley nach alle dem bedachte, daß Sir Lionel die Guͤter bereits an ſich geriſſen hatte, in deren rechtmäßigen Be⸗ ſitz der letzte Wille des Sir Giles ihn nach Hinwegſchaffung Cecils ſetzte, und daß er all⸗ gemein als ein gefährlicher, verwegener Mann bekannt war, der lieber die Gewalt der Hoͤlle zur Huͤlfe rief, als auf die Erreichung ſeines Zweckes verzichtete, ſah er ein, daß er ſowohl Grund habe, ſeine Verrätherei zu ahnen, als auch ſeine Rache zu fuͤrchten, wenn er ihm zuwider zu handeln wagte. Cecil war noch minderjaͤhrig, Sir Lionel ſein geſetzmaͤßiger Vormund, und wenn daher auch jenes volle Geiſteskraft erwieſen war, ſo befreite ihn dies doch noch nicht aus der Gewalt ſeines gegen⸗ waͤrtigen Huͤters, und ward hingegen ſein Schwachſinn erwieſen, ſo mußte es ihn nur um ſo tiefer in ſeine Macht verſtricken, und die Feſſeln ſeſter ſchmieden, die ſein Widerſacher 2*