Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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Diener in reichen Livreen ſtanden; die Muſikan⸗ ten, welche an dem obern Ende des Gema⸗ ches ihre Sitze hatten, ließen ſich während der Mahlzeit, und nach derſelben, hoͤren. Bei der Lafel erkannte Dudley die Zugaben, die ſeine Ankunft veranlaßt, und uͤber welche er ſaͤmmt⸗ liche Befehle gehoͤrt hatte; doch auch ohne dieſe Zugaben wuͤrde er die Mahlzeit hinreichend ge⸗ funden haben. Die Ladh ſchien durch die Lage, in der ſie ſich befand, in Verlegenheit geſetzt, Beatrix aber wachte ſorgfältig uͤber der Beob⸗ achtung des aͤußerſten Anſtandes, duldete durch⸗ aus keine Vernachlaͤſſigung, und machte ein Mal ſogar dem Pagen hinter ihrem Seſſel uͤber ein kleines Verſehen, bittere Vorwuͤrfe. Dud⸗ leh ſah mit Bewunderung auf die ſchoͤne Ge⸗ ſtalt Sir Lionels, auf deſſen langen Bart und glänzende Kleidung, wie er ſo da ſaß, von einer Unzahl Diener in reichen Livreen umge⸗ ben, und den Vorſitz an der Tafel mit Leich⸗ tigkeit und Anſtand fuͤhrte. Bald gab er al⸗ lerhand Befehle, bald gebot er den Muſikern, ein neues Stuͤck zu beginnen, odet in ihrem Spiele einzuhalten. Dudley war verloren in Erſtaunen, nicht nur uͤber die prachtvolle Ein⸗ richtung des Ritters, ſondern auch daruͤber, daß et ſich in ſeiner kihe ſo benahm,