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als ſei er in ſo pomphafter, faſt koͤniglicher Pracht geboren.
Als die Dame des Hauſes ſah, daß Dud⸗ ley nur wenig genieße, fragte ſie, ob er viel⸗ leicht ein Stuͤck von einer Wildpaſtete koſten wolle, welche ſie zum Mittagseſſen gehabt haͤt⸗ ten, und die ſie als gut und ſchmackhaft empfeh⸗ len koͤnne.
Mit einem Achſelzucken, das ſeine frunzdſt⸗ ſche Abkunft verrieth, dankte er, und bemerkte, daß ſo kraͤftige Speiſen bei den Koͤchen Gasko⸗ niens, und auf den Tafeln der Normandie, nicht in ſonderlichem Rufe ſtaͤnden.
„Gewiß,“ fuhr ſeine gaſtfreundliche Wir⸗ thinn fort,„habt Ihr jenſeits des Kanales nicht ſo gutes Ale getrunken, als wir hier in Somer⸗ ſetſhire zu brauen verſtehen; koſtet nur, und wenn Ihr je etwas Beſſeres tranket, ſo will ich nicht Margarete heißen.“ Bei dieſen Worten ließ ſie einen Deckelkrug, den ſie eben geleert hatte, wieder fuͤllen, und reichte ihm denſelben uͤber die Tafel hin, mit dem Trinkſpruche:„Auf die Freuden der Tafel.“ Dudley verbarg ſeinen Widerwillen, ſo gut er es vermochte, und dankte ihr fuͤr das guͤtige Anerbieten, erklaͤrte jedoch, daß er zu lange an Claret, mit Eis oder Schnee gekuͤhlt, gewoͤhnt ſei, um Geſchmack an Malz⸗ gebraͤude zu finden.


