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freute ſich Beatrix jener Selbſtzufriedenheit, welche ihren Beſitzer in den Stand ſetzt, mit Gelaͤufigkeit zu ſprechen, wodurch die Unwiſ⸗ ſenheit oft verborgen, und in den Augen Un⸗ unterrichteter ſogar der Schein der Gelehrſam⸗ keit gewonnen wird. Sie befragte Dudley uͤber die Maskeraden, Feſtlichkeiten und Baͤlle, denen er in Frankreich beigewohnt hatte, fragte, welche gefeierte Schoͤnheiten er geſehen, ging ſogar in die Einzelnheiten ihres Anzugs ein, und ſchien ſehr zufrieden uͤber die Puͤnktlichkeit, mit welcher er hier uͤberall Auskunft zu geben vermochte, und auch uͤber den Geſchmack, den er durch ſeinen eigenen Anzug bewieſen. So ſehr ſie auch ihrem Vater glich, ſo war ſie doch von deſſen Unbeweglichkeit der Zuͤge weit entfernt, und ihr Geſicht ſchien das Zifferblatt ihres Herzens zu ſein. Sie bedurfte der Ver⸗ ſtellung nicht, und waͤre auch zu ſtolz geweſen, ſich zu derſelben zu erniedrigen. Als Sir Lio⸗ nel ſeinen Gaſt uͤber mehrere ſeiner fruͤheren Waffenbruͤder, deren Leben und Thaten in Frankreich befragte, zeigte Beatrix Auge bei alle den Berichten von perſoͤnlicher Tapferkeit, von Glanz und Pracht, die regſte Theilnahme, doch ſobald von unmaͤnnlichem Thun, oder von Geiſtesbeſchraͤnktheit die Rede war, zeigte ſich in ihren Zuͤgen eine ſo leidenſchaftliche


