Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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ten von Perlen befeſtigt, zeigten ſowohl die Schoͤnheit ihres Armes, als den Reichthum ihrer Armbaͤnder, und ihr Guͤrtel, von eben dem Stoffe, als die Schnuͤrbruſt, war mit Blumen von geſchlagenem Silber und Bogen von Perlen, geſchmuͤckt. Dieſer Putz, der jetzt fuͤr uͤbertrieben gelten wuͤrde, war in jenen Tagen groͤßeren Prunkes ganz gewoͤhnlich. Sir Lionel fand uͤbrigens an Pracht und Aufwand ſo viel Geſchmack, daß er ſeiner Gattinn uͤber ihre haͤusliche Kleidung dͤfters Vorwuͤrfe machte, und dagegen ſeine Tochter lobte, je reicher, koſtbarer ſie ſich putzte.

Sir Lionel lachte niemals, laͤchelte nur ſehr ſelten, und faſt nie aͤnderte ſich der Ausdruck ſeines Geſichtes; doch, ſo ſonderbar dies ſchei⸗ nen mag, durch ſeine Naſenlocher ſprachen ſich ſeine wechſelnden Gefuͤhle aus. Leidenſchaft dehnte ſie aus, und Behaglichkeit zog ſie faſt unmerklich in die Hoͤhe. Dies letztere Gefuͤhl deuteten ſie jetzt an, als er mit ſtolzem Wohl⸗ behagen auf ſeine Tochter blickte. Er ließ ſei⸗ nen Secretair im Fenſter ſtehen, trat naͤher, hieß Beatrir willkommen, und miſchte ſich in die Unterhaltung, die er bisher ſeiner Beach⸗ tung nicht werth gefunden zu haben ſchien. Ihrer Schoͤnheit ſich bewußt, und keineswegs geneigt, ihre Talente fuͤr gering zu halten, er⸗