Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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verbannen, und man haͤtte dies einem uͤbertrie⸗ benen Stolze, einem Gefuͤhle uͤberwiegender Hoheit, oder auch dem Hochmuthe zuſchreiben koͤnnen, nach dem Eindrucke, den es auf ver⸗ ſchiedene Beobachter machte. Niemand aber konnte leugnen, daß Geſicht und Geſtalt erha⸗ ben und ſchoͤn waren.

Die Reize der Natur durch Kunſt noch zu erhoͤhen, hatte die Miß auch nicht verfaͤumt, denn ihr verzoͤgertes Erſcheinen war nur durch die Aemſigkeit bewirkt worden, die ſie auf ih⸗ ren Anzug verwendet hatte. Es ſchien, als wenn ſie hierin eher dem Schoͤnen, als dem ueblichen, gehorcht habe, ſo wie es ebenfalls ſchien, als ob ſie geeigneter ſei, der Mode zu gebieten, als ihrem Gebote zu folgen. Ihr Haar, in Flechten gewickelt, ſo daß man ihre hohe Stirn ſehen konnte, war mit Schnuͤren von Perlen durchzogen, und ſiel in leichten Ringeln auf den Nacken herab. Weder Hals⸗ krauſe, noch Kragen bedeckten Nocken und Schultern, deren feine Formen durchaus ſicht⸗ bar waren. Ihre eng anſchließende Schnuͤr⸗ bruſt von dunkelbraunem Damaſt trug den neu⸗ modiſchen Schnitt, obgleich in der Taille be⸗ deutend laͤnger, und war gebauſcht, und uͤber⸗ all mit Perlen und Silberſchnuͤren reich be⸗ ſetzt. Halbaͤrmel, auf den Schultern mit Kno⸗