Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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gleich es, wie ich gehoͤrt habe, nur ein erbarm⸗ liches Land iſt, ſo iſt es doch mit ſo gutem engliſchen Blute getraͤnkt worden, als je fur die Eroberung des heiligen Landes, und die Vertheidigung vom Grabe unſeres Heilandes vergoſſen ward. Ja, ja! ich ſagte es ge⸗ ſtern, da es der Vorabend von Maria Him⸗ melfahrt war, wohl voraus, daß wir die betruͤbende Nachricht eines Todes erhalten wuͤrden.

Hattet Ihr denn irgend einen Grund, den Tod meines Oheims zu ahnen? fragte Dud⸗ ley, der ſich Sir Lionels Ahnung von dem Brande des Meierhofes erinnerte, und zu glau⸗ ben begann, beide Theile hatten die Gabe, Ue⸗ bel vorauszuſehen.

Ei, freilich⸗ entgegnete die Lady,hatte ich den; denn ich ſaß mit meinen Maͤgden un⸗ ter dem Kaſtanienbaume beim Spinnrade, in dem Gemuͤſegarten, wegen der Hitze, da hoͤr⸗ ten wir von der Abtei heruͤber eine Todten⸗ glocke läuten, und ſogleich begann Johanna, welche nur eine ſeufzende, weichherzige Dirne iſt, die alte Ballade zu ſingen:

Laß die Todtenglocke läuten,

Laß ſie meinen Tod vedeuten, Läute, Trauerklang;

Denn ich muß, ich muß ja ſe

Rettung kann ich nicht erwerben, Sicher iſt mein untergang.

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