Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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cher toͤnendes Kriegsgeſchrei verkuͤndete die Ver⸗ minderung ihrer Zahl. Als der Herzog von Vendome dies ſah, ritt er mit ſeiner Leibwacht umher, und rief mit lauter Stimme:„Tod den Abenteurern, Pardon den Rittern und Krie⸗ gern!“ Dieſer Befehl ward puͤnktlich beachtet, und beſchleunigte das Ende der Erſteren, waͤh⸗ rend einige der funßzig Reuter der Leucht⸗ thurm⸗Wache ſich willig zu Kriegsgefungenen ergaben.

Der kuͤhne Sir Giles— welcher jede Schlacht bis zu Ende kaͤmpfte, und ſich noch uͤberdies durch ſein Geluͤbde verpflichtet fuͤhlte, mit den Abenteurern zu ſtehen oder zu fallen, dachte nicht daran, den angebotenen Pardon anzunehmen, ſondern ſchwang noch immer wild ſein Schwert. Sein gutes Roß hatte ihn bis hieher tapfer unterſtuͤtzt, und durch die Feinde getragen, wild mit den Ruͤſtern ſchnaubend, und mit den Vorderhufen um ſich ſchlagend, als wolle es jeden Widerſtand zu Boden ren⸗ nen; einmal erfaßte es ſogar ein franzoſiſches Roß mit dem Gebiſſe bei den Ohren, und hielt es feſt, bis Sir Giles deſſen Reuter erlegt hatte, doch durch den Blutverluſt aus mehre⸗ ren Speerwunden erſchoͤpft, ſank Runnymede endlich kraftlos unter ſeinem Reuter zuſammen. Aber ſelbſt jetzt noch ſchien das edle Thier uͤber