lern des Hafendammes brachen. Obgleich alle dieſe Tone nicht harmoniſch klangen, ſchienen ſie doch ſein Gemuͤth zu beruhigen, denn laͤn⸗ gere Zeit ſaß er da, und ließ ſie in ſein Ohr ſchallen, aber hoͤrte ſie nicht, ſann vor ſich hin, und dachte nicht, und ſchien ſich ſelbſt entruͤckt. Da begann eine Schildwache, welche auf dem Walle ſtand, ihre eingebildete Einſam⸗ keit— denn der Rebel verhinderte ſie, irgend etwas in ihrer Naͤhe zu bemerken,— durch Geſang zu beleben, und ſtimmte den erſten Vers einer neuen Ballade an, welche damals von den kriegeriſchen Abenteurern, welche nach Frankreich heruber haͤufig geſungen wurde. 3
3 Die Roſe will Franfreich ziehn; Amächt'ger Gott, geleit' ſie hin! Vewahre ſie, die König iſt, Die königliche Roſe mild,
Die Roſe, die ein edles utd, Die England: Kriegerkönig! grüßt.
2— auf dieſe Weiſe gus einer Ge⸗
nichetehe geſtoͤrt zu werden, wie er ſie lange nicht genoſſen, oder empoͤrt daruͤber, daß der Soldat es wagte, die Achtung aus den Augen ſetzend, in ſeines Obern Naͤhe, die er jedoch nicht ahnete, zu ſingen, rief Sir Giles mit kraͤftiger Stimme:„Halloh, Schildwach, beob⸗ achteſt Du ſo das Schweigen, welches Dir zur Pflicht gemacht iſt?— Sei wachſam und


