Teil eines Werkes 
1. Theil (1855)
Entstehung
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nen Fußbreit vor- oder rückwärts hat das Schiff durch eigene Kraft gethan. Die Sonne brennt heiß. Von dem endloſen Begießen des Verdecks iſt dies mit einer Salzkruſte überzogen. Die Schiffsjungen entfernen ſie nicht aus eigenem Antriebe, und die Deckoffiziere halten ſie nicht dazu an. Alle ſind ſtill, unzufrieden. Bisweilen hört man leiſe pfeifen, wie der Seemann wohl zu thun pflegt, wenn er den Wind locken will. Ein Anderer taucht den Fin⸗ ger ins Waſſer und hält ihn dann hoch empor, ob er nicht ein kühlendes Lüftchen verſpüre. Umſonſt.

Eine Stunde nach der andern verſtreicht. Keine Negerin erſcheint, um den Beſuch der Donna Eſtrella zu melden. Die Offiziere beachten es nicht, ſelbſt nicht der Capitain, der ſein gedankenſchweres Haupt gebeugt, mit über einander geſchlagenen Ar⸗ men auf⸗ und abgeht.

Wieder eine Stunde, und der Capitain, der mit ſeinen Offizieren eine Berathung gehalten, be⸗ giebt ſich in die Kajüte. Die Offiziere rufen, je vor einem Maſt, ihre Quartiere zuſammen und ver⸗ künden denſelben:Wegen fortdauernder Windſtille und da man nicht wiſſen kann, wie lange dieſelbe