Teil eines Werkes 
1. Theil (1855)
Entstehung
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mit gewöhnlichen Augen nicht ſehen könne, ſo ſei er doch gewiß und wahrhaftig am Bord. Er kreuze umher, einen Menſchen zu finden, dem er ſeine un⸗ glückliche Geſchichte erzählen könne und der ſie ihm glaube. Dann würden die Inſeln wieder in all ihrer Pracht und Herrlichkeit aus dem Ocean auf⸗ tauchen und Alles darauf wäre ſchöner als zuvor. Von dem Volke am Bord dieſer Fregatte hat Kei⸗ ner ein Verlangen nach den Mittheilungen des Ad⸗ mirals, denn ſie ſchlagen ein lautes Gelächter auf, und der arme man of war taucht leiſe ſeufzend in die Tiefe.

Und wieder vergeht der Tag. Der Mond ſteigt am dunkelblauen Himmel auf und überſtrahlt das Licht der Sterne. Geſang und Lautenſpiel, ſprühender Witz und Becherklang auf dem Halb⸗ deck. Vor dem Fockmaſt fröhlicher Tanz und an⸗ muthiges Ringen um einen lockenden Preis. Leuch⸗ tende Ballons in allen Farben des Regenbogens ziehen ſich von den Maſten herab kreuz und quer über jeden Theil des Verdeckes. Ein lebendig ge⸗ wordenes Märchen aus Tauſend und Einer Nacht mitten im Atlantiſchen Ocean.

Vierzehn Tage ſind vorüber. Dieſelbe ſtille See und dieſelbe unbewegte Luft darüber hin. Kei⸗