Teil eines Werkes 
1. Theil (1855)
Entstehung
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ſcheint dem Seemann wie ein unvorhergeſehener Feiertag. Er ſieht ihn verwundert an und weiß in ſeiner Werkeltagsjacke nichts mit ihm anzufangen.

Aber wie todt die See da zu liegen ſcheint; ſie lebt rings umher, ſo weit das Auge reicht. Der goldgelbe Seetang treibt vorüber, einer ſchim⸗ mernden Matte gleichend, auf welcher ſich die ſchla⸗ fende Schildkröte behaglich wiegt. Am Buge des Schiffes ſpielen kleine ſilberne Fiſche mit einander, ſo neckiſch, ſo wählich, daß man nicht müde wird, ihnen zuzuſchauen. Sie kommen ſpielend der Ober⸗ fläche ſo nahe, daß der Schiffsjunge glaubt, er dürfe nur die Hand über Bord ſtecken, um ſie greifen zu können. Aber die Fluth des Oceans iſt durch⸗ ſichtiger als der hellſte Kriſtall und was im Bereiche der Hand zu liegen ſcheint, das iſt unerreichbar viele Klafter tief unter uns.

Der in Purpur ſtrahlende man of war ſchwimmt vorüber. Ein junger Matroſe wohl bewandert in der Märchen- und Sagenwelt des Oceans ſpricht von einer Reihe ſchöner Inſeln, die verſan⸗ ken, weil ihre Bewohner die Geſetze der herrſchen⸗ den Fee nicht hielten. Und auf den man of war deutend, ſagt er, daß ſei das Admiralſchiff der In⸗ ſelflotte, und wenn man auch den Herrn Admiral