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Abſchiede die ganze See mit ihrem flüſſigen Golde. Auf einen Wink des Capitains erſcheinen ſechs Matroſen und rollen das Sonnenzelt zuſammen. Der Blick in das Unermeßliche iſt nicht mehr be⸗ gränzt.
Die Sterne blinken golden und ihr Wieder⸗ ſchein glitzert auf dem Waſſerſpiegel. Eſtrella hält die Mandoline in der Hand. Sie ſingt mit heller Stimme eine jener liebeglühenden ſpaniſchen Ro⸗ manzen, von denen in lauen Sommernächten die Ufer des Ebro und des Guadalquivir wiederhallen. Alles lauſcht am Bord vom erſten Offizier bis zum kleinſten Deckläufer und ſelbſt durch die ſchla⸗ fene Volière klingt es, wie ein ſeliges Träumen.
Am andern Morgen iſt die See ſpiegelglatt. Das Schiff liegt regungslos in der unbewegten Fluth. Die Segel hängen in ihren Geitauen. Das Steuerrad iſt feſtgemacht und verwaiſt. Der See⸗ mann iſt ſo gewohnt, den Platz bei demſelben be⸗ ſetzt zu ſehen, daß er unwillkührlich erſchrickt, wenn er ihn leer findet.
Die Matroſen ſtehen an den Reilingen umher und ſchauen neugierig darein, als müßten ſie noth⸗ wendig etwas ſehen, wo nichts zu ſehen iſt. Eine Windſtille nach vielen friſchbewegten Tagen er⸗


