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ſie neben einander ſitzen, zum hundertſten Male und Keiner wird müde, es zu wiederholen, Keiner wird müde, es wieder und immer wieder zu hören.
Da tritt allgemach in dem harmloſen Leben am Bord eine Veränderung ein, zunächſt bemerkt von dem dienſtthuenden Offizier. Die friſche Kühlte, welche die Ober- und Unterſegel anſchwellte, läßt nach. Die Oberbramſegel ſtehen noch voll und gerundet; die Fock und die Marsſegel hängen ſchlaffer, und nur manchmal bauſchen ſie ſich auf, um in derſelben Minute an Maſt und Stengen zurückzuſchlagen. Eine widerliche Muſik. Es iſt der Augenblick, von welchem der Seemann ſagt, daß der Ocean träumt und nur von Zeit zu Zeit einen bangen Seufzer ausſtößt.
Noch ein Paar Stunden eilen vorüber. Die Segel hängen back. Immer ſeltner werden die leiſen Athemzüge der Luft, welche ſich darin ver⸗ fangen. Das Schiff liegt um mehrere Linien außer⸗ halb des Courſes. Der Offizier vom Dienſt ſieht den Mann am Steuer fragend an und dieſer ent⸗ gegnet achſelzuckend:
„Keine Steuerkraft im Schiffe, Herr!“
Es iſt Abend. Die Sonnenſcheibe ſteht auf der Kimmung des Horizontes und bedeckt zum


