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zelt, weiß wie der fallende Schnee, und eingefaßt mit einer Stickerei von Goldfäden und Purpurſeide.
Die Mannſchaft dieſes Wunderſchiffes iſt über das Verdeck zerſtreut, hier und dort mit lachender Miene ein Wort wechſelnd, oder jenen geſchäftigen Müßiggang zeigend, dem der Seemann bei luſtigem Wetter mit doppeltem Eifer ſich hingiebt. Es iſt keine auf gut Glück zur harten Arbeit, oder zügel⸗ loſer Luſt zuſammen gewürfelte Mannſchaft, die ſich kaum dem Namen nach kennt, mechaniſch ihr Werk verrichtet, bei jeder Unannehmlichkeit mürriſch und verdrießlich iſt und ſtets ein Stück Taback im Munde und einen Fluch auf den Lippen hat. Es iſt ein auserleſenes Schiffsvolk. Ein jeder von ihnen guter Leute Kind. Alle eifrig und pünktlich im Dienſt. Feine Burſche, die nicht dem Schul⸗ meiſter vor der Buchſtabirſtunde davon gelaufen ſind; zwar nur Voll- und Halbmatroſen, aber Alle von dem Holze, woraus man tüchtige Schiffsoffi⸗ ziere ſchnitzen kann.
Schmuckes Wetter überall. Die Matroſen ſpielen Ball mit Goldorangen, und die in dem Ta⸗ kelwerk auf und ab hüpfenden Papageien machen Jagd auf die ſchimmernde Frucht. Der Bootsmann betrachtet wohlgefällig den blitzenden Elger, womit


