Teil eines Werkes 
1. Theil (1855)
Entstehung
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er den farbenſtrahlenden Delphin harpuniren will. Vorn am Bugſpriet ſingen friſche Stimmen ein fröhliches Lied von der Morgenwacht:

Roſen⸗Helle,

Schaukelwelle!

Fröhlich Leben iſt auf See! Nur der Mann am Steuerrade blickt ernſt auf ſeinen Compas und hört, den Kopf wiegend, auf die Weiſungen, welche der dienſthabende Offizier ihm giebt.

Auf der Kajütstreppe wird es laut. Der Capitain erſcheint. Ein junger Mann in einer phan⸗ taſtiſch geordneten Seemannstracht. Die Geſtalt leicht und luftig und doch kräftig genug, dem Sturm der Elemente zu trotzen. Er iſt aus deutſch⸗friſi⸗ ſchem Stamm mit blonden Haaren und blauen Augen; einer von den Seeleuten, die anſcheinend weich und ſchmiegſam, doch unendlich zäh und von nie zu erſchöpfender Ausdauer ſind.

Seine Offiziere treten an ihn heran und er⸗ ſtatten Bericht über den Dienſt der Nacht. Es iſt mehr ein harmloſes Geplauder, als ein ernſter Be⸗ richt. Was kann einem Schiffe, ſo ausgerüſtet und bemannt, in einer mildtropiſchen Nacht begeg⸗ nen? Ein fliegender Fiſch, der aus der Fluth auf⸗