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„Amen!“ wiederholen die alten Theerjacken und der Capitain, das Gebetbuch aus der Hand legend, ſagt:
„Und nun wollen wir eine Stunde lang Weih⸗ nacht halten, wie es die Unſtigen thun daheim.“
Auf ſeinen Wink erſcheint der Kajütenwächter und der Tiſch wird wohl verſehen. Der Capitain nimmt ein Glas und ſtößt mit dem Nächſtſtehenden an, die Andern finden es in der Ordnung, das nachzuahmen und es entſteht ein Gläſergeläut, das harmoniſch klingen würde, brummte nicht der alte Schwalker einen halbverſtürmten Liederrefrain da⸗ zwiſchen, wie er in einer Kajüte nicht oft gehört wird. Als nun aber ein großer Lebkuchen auf der Tafel erſcheint und der Capitain auffordert, ſich ein Stück zum Anbiß für ein friſches Glas abzuſchnei⸗ den, verſtummen ſie. Endlich ergreift der Boots⸗ mann, um nicht das Beiſpiel allgemeinen Ungehor⸗ ſams zu geben, das Meſſer und ſchiebt den erbeute⸗ ten Biſſen hinter die Zähne.
„Es geht!“ flüſtert er dem alten Schwalker zu, und dieſer, gewohnt, nichts halb zu thun, ſchneidet ſo, daß, wenn Alle ſich nach ihm richteten, der Leb⸗ kuchen nicht weit reichen würde. Als die Collation beendet iſt, ruft Capitain Roloffs:


