Teil eines Werkes 
2. Theil (1855)
Entstehung
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ich bei der„goldenen Eintracht“ an Bord ſchlep⸗ pen will.“

„Und glaubſt Du, daß wir ſo ohne Weiteres mitgehen? Sollen wir ihn auch beißen?“

„Dazu haſt Du keine Zähne mehr, rother Frie⸗ del!“ lachte der Koch.„Was zagt Ihr? Wir müſſen an Bord der Brigg. Die wilde Beſtie iſt lange genug der Quälgeiſt des armen Seevolks ge⸗ weſen; das muß ein Ende nehmen. Kam er, bis heute, wie ein Orkan über Alle, müſſen Alle auch über ihn hereinbrechen. Und darum muß er eine ſolche Backmannſchaft vor ſich haben, wie wir ſind. Denke ſchon daran, ihn zu zähmen, wie einen Decks⸗ hund, der Kapriolen macht, wenn es ihm befohlen wird, und wedelnd aus der Hand frißt, die ihn ſchlägt. Was ſagt Ihr dazu?“

„Ich gehe mit!“ ſagte Rasmus und ſchlug zur Bekräftigung deſſen mit der Fauſt auf den Tiſch. „Will ſehen, was er mit mir anfängt und ich mit ihm.“

„Und ſo thue ich!“ rief der rothe Friedel. „Haltet es mit Euch, wie Ihr wollt. Werden un⸗ ſere Luſt haben mit ihm, wie er vordem mit unſeres Gleichen. Das macht jede Rechnung wett.“

„Dann ich auch!“ rief ein vorkommender Schiffs⸗ 9*