Vom Stapel.
Dor iſt die Pforte zum Werft, und die Jahres⸗ zahl 1740 ſteht darüber.
Der Werft heißt„zum ſilbernen Neptun“ und es iſt mancher Kiel darauf gelegt, der unter dem Schutze des Meergottes mit dem Dreizack die See glücklich befahren und die goldenen Schätze fremder Zonen heimgebracht hat.
Ein hohes, luftiges Holzgitter ſcheidet den Werſt von der öffentlichen Straße. Auf demſelben erhebt ſich in Form eines Galions ein kunſtreich geſchnitztes und mit einem ſchwätzlichen Silbergrau bemaltes Bild des Neptun. Er hält einen natürlichen Drei⸗ zack in der Hand, den er ganz ernſthaft ſchultert und ſo grimmig darein ſchaut, wie ein Grenadier der alten Potsdamer Garde. An beiden Seiten des Einganges erheben ſich ein Paar ſchattige Linden,


