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armer, verkannter Dichter; dort rauſcht der Blü⸗ thenbaum, in deſſen Schatten Dir die Stätte berei⸗ tet iſt.“
Sie ſprachen nichts weiter. Aber ſie hielten ſich ſtill umſchloſſen und hörten ſelbſt nicht das leiſe Murmeln der See, die im Nachtwind fröſtelnd zu⸗ ſammerſchauerte.
Am andern Morgen war vom Dorfe her aller⸗ lei Volks im Anzuge. Einige ſagten, der Steuet⸗ reiter ſei in's Unglück gelommen nnd darum wim⸗ mele es in den Dünen von Zoll⸗Gensdarmen. An⸗ dere hörten der Dore⸗Marie zu, die von einem Sammtrocke erzählte, der ihr anfänglich ſchön ge⸗ than, ſie aber nachher mit dem Dünenwirth zuſam⸗ men abkonterfeit und das Bild an den Meilenſtein im Dorfe geklebt habe. Als die Menge, laut mit⸗ ſammen ſchwatzend, an die Stelle kam, wo das Bin⸗ ſengras am Abhange der Düne im Sande ſtirbt, ſahen ſie den luſtigen Maler mit einem luſtigen Liede fröhlich dahin wandern. Von der andern Seite er⸗ ſchienen dagegen ein Dutzend Zoll⸗Gensdarmen. Sie hatten den Wirth in ihrer Mitte, um ihn mit dem Steuerreiter zu torquiren, denn ein Spitzbube ver⸗ räth ſtets den Andern. Seewärts aber kreuzte eine ſchmucke Brigg im Bereich der Düne, und die Scha⸗


