Teil eines Werkes 
2. Theil (1855)
Entstehung
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wen auf die offene See hinaus, in das Kielwaſſer der Fiſcher, die ihre Netze aufzogen.

Leichtfüßig wie ein flüchtiges Reh kam ein jun⸗ ges Mädchen in ländlicher Tracht des Weges. Sie ſah ſich mehrere Male um, als ſuche ſie Jemand, und als ſich zuletzt keiner zeigte, ſagte ſie ärgerlich: Der hat mich auch genarrt! und ſetzte verdroſſen, oft um ſich ſchauend, den Weg zur Dünenſchenke fort.

Schon ſeit einer Stunde lärmte der Wirth. Die Schmuggler hatten ihre Packete abgeholt und der Steuerreiter vertrat ihnen nicht den Weg. Jetzt ſtand er, ungeduldig hin und her laufend, denn er konnte es nicht erwarten, die Dore⸗Marie mit der ſchönen Beute zu ſchmücken, die er in der vergange⸗ nen Nacht gemacht.

Sieh nur, Dore⸗Marie! rief er, indem er die reichen Gaben vor der Dirne ausbreitete;das Alles kannſt Du haben und noch mehr dazu, wenn Du ein verſtändiges Kind biſt. Weißt ja, daß ich Dir gut bin und Dich zum Weibe nehmen will. Aber Du biſt ein ſchnippiſch Ding und ſchiltſt mich einen alten häßlichen Kerl, der ein eben ſo häßliches Weib zum Hausdrachen haben müſſe. Denke daran, Dore⸗Marie, daß Du von Hauſe aus nichts haſt