Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
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Ehrerbietung, mein Boot nicht länger aufzuhalten und mir freie Fahrt zu geben.

Warte, grober Geſell! Ich gedenke Dir dieſen Auf⸗ tritt! knirſchte van Kraag, und gebot ſeinen Leuten, von dem Boote des Oſtindienfahrers abzulaſſen.Wir werden in freier See ein Wort mit einander reden⸗ Fahre jetzt in des Teufels Namen zum Teufel!

Er rief ſeinen Leuten gebieteriſch zu, und in demſelben Augenblicke flog die königliche Schaluppe mit weitausgrei⸗ fenden Ruderſchlägen über die Fläche des Stromes hin, während das Boot in gemeſſener Haltung ſeinen Weg fort⸗ ſetzte, bis es ſich dem hohen Bord ihres Dreimaſters näherte.

Der Seelenverkäufer neigte ſein Ohr zu Emanuel und flüſterte ihm zu:Wenn ich das Schiff wieder verlaſſe, dann ſuche zwiſchen den Pumpen am großen Maſte, da ſoll der Junge ſitzen. Jetzt halte Dich ſtill und ruhig und füge Dich in Dein Schickſal. Sieben Jahre ſind bald herum, dann kannſt Du um neue tau⸗ ſend Gulden ſollieitiren, haſt eben ſo viel bei der Com⸗ pagnie zu Gute, und ſollſt von mir nicht wieder ge⸗ worben werden, wenn wir auch auf verbotenen Wegen auf einander treffen. Etwas muß ich doch um der guten Kameradſchaft willen thun.

Das Boot legte in dieſer Zeit ſich an den Backbords⸗ Fallreep des Oſtindienfahrers, und die Erſten, welche das Verdeck hinaufbeordert wurden, waren die Unglück⸗