Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
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laſſen. Die ſollen dann für Dich ſein. Nun! Beſinnſt Du Dich?

Emanuel hatte Sara's Goldvorrath bei ſich; die wichtigſten Papiere hatte ſie ſelbſt in Verwahrſam ge⸗ nommen. Er wußte, daß die ihm übergebene Summe mehr als das Doppelte deſſen betrug, was Jener for⸗ verte, und ſtand keinen Augenblick an, Edmund um dieſen Preis bei ſich zu behalten. War dann doch eine ſchwache Hoffnung vorhanden, ihn der Mutter einſt wie⸗ derzubringen. Aber, um nicht gleich durch eine allzu⸗ große Bereitwilligkeit den Verdacht zu wecken, machte er, in Betreff der tauſend Gulden, Schwierigkeiten und bot erſt ein Drittheil, dann die Hälfte. Indeſſen ſein Gegner war zähe und erklärte, er werde auch nicht einen Stüber nachlaſſen, ſo daß Emanuel endlich, ſchein⸗ bar gezwungen, nachgab und den geizigen Menſchen⸗ mäkler zu allen tauſend Teufeln wünſchte.

Der Seelenverkäufer lachte:Der iſt ein Narr, der die Flaſche vor dem Munde hat und ſich nicht ſatt trinkt. Aber nach Allem, was zwiſchen uns vorgefallen iſt, halte ich Dich für einen reſpectablen Kerl, darum will ich Dir auch nicht wieder die Arme zuſammenſchnüren, und Du ſollſt den Jungen frei zum Boote tragen. Dein etwaiges Entlaufen....

Er ſprach' nicht zu Ende, aber er erhob die Hand, welche mit einem breiten Meſſer bewaffnet war.