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Emanuel nickte. Er begriff, es ſei am vortheilhaf⸗ teſten für ihn, wenn er in die Ideen des Menſchenräu⸗ bers einging.
„Tauſend Gulden iſt ein gutes Geld. Ich habe mir's wohl gedacht, daß es die Summe ſei, die Du bei dieſem Handel verdienſt. Der Knabe iſt muthmaßlich aus einer vornehmen Familie und ſteht irgend einem Erben im Wege, der Dir die Summe zahlt, wenn Du den Jungen da auf Nimmerwiederſehn....
„So iſt's!“ unterbrach ihn Emanuel haſtig.„Aber ich fürchte mich meine Hände mit Blut zu beflecken, und dann ſcheint mir's in alle Wege beſſer, den Jungen da immer bei der Hand zu haben. Er wäre zur rechten Zeit ein Brunnen, der niemals einen friſchen Trunk verſagte.“
„Du biſt ein wackerer Geſell!“ entgegnete der See⸗ lenverkäufer,„und ich könnte beinahe auf den Gedan⸗ ken kommen, Dich bei mir zu behalten. Aber ein Kerl, der ſo ausgelernt iſt, als Du, käme bald hinter meinen Kram und brächte mir mehr Schaden, als Vortheil. Zudem brauchen ſie am Vord des„van Tromp“ Leute. Du gehſt alſo dahin mitſammt Deinem Jungen, doch zahlſt Du mir die tauſend Gulden, die ich bereits in Deiner Taſche wittere, allein. Wenn Du nach ſieben Jahren Amſterdam wiederſiehſt, kannſt Du den Knaben vorzeigen und Dir abermals tauſend Gulden zahlen


