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Du irgend im Sinn haſt, uns zu entrinnen oder ſonſt eine Bosheit auszuüben! Es würde Dir nicht gelingen und ich ließe Dich auf der Stelle zu Tode peitſchen. Das iſt Alles, was ich Dir zu ſagen habe!“
Er löſte raſch die Bande, welche Emanuel feſſelten, und dieſer fühlte nicht ſobald ſeine Arme frei, als er auf Edmund zuſtürzte und ihn vom Boden aufhob: „Hier iſt das Geld!“ rief er mit lauter Stimme.
Der Seelenverkäufer hob im Zorne die geballte Fauſt: „Iſt das Dein Kunſtgriff? Steckt etwas dahinter? Weg mit der Range!“
„Rühr mich nicht an!“ rief Emanuel erregt.„Ich ſagte Dir, da liegen tauſend Gulden, und ich halte Dir mein Wort. Baar und blank zahle ich ſie Dir, aber nicht eher, als bis ich mit dem Knaben an Vord bin, ungefährdet und unverletzt!“
Einen Augenblick lang überlegte der Seelenverkäu⸗ fer, dann zog er Emanuel auf die Seite und flüſterte ihm zu:„Höre Kerl! Ich komme da auf einen eignen Gedanken. Entweder betrüge ich mich zum erſten Male auf eine ganz unerhörte Weiſe, oder Du biſt ein noch viel größerer Spitzbube, als wofür die Leute mich hal⸗ ten. Ich nehme doch nur Kerle auf offner Straße, die ihre Fauſt oft an die meinige ſetzen, und mir den Er⸗ werb ſtreitig machen, aber Du ſtiehlſt wehrloſe Kinder aus warmen Betten! He?“


