Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
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löͤſen, ſagte der Andere,aus dem Grunde, weil ſie nahe vor uns liegen und wir ſie nicht ſehen konnen.

Dummköpfe, die Ihr ſeid! ſchrie Mynheer Mar⸗ tens erzürnt.Merkt Ihr nicht, daß er Euch belügt....

Ich lüge nicht! unterbrach ihn Emanuel lebhaft. Da liegt es, das Gold! Tauſend Gulden, wohlgezählt und lauter ſchimmernde Dukaten.

Die Habſucht war ebenfalls eine der Haupttugenden dieſes Bandenführers, darum faßte er Emanuel an dem, Arm und ſagte:Kerl! Ich drehe Dir den Hals um, wenn Du lügſt!

Davon würdeſt Du wenig haben, entgegnete Ema⸗ nuel,denn für einen todten Mann zahlt Dir die Compagnie nicht einen Stüber. Aber wenn Du irgend einen Begriff hätteſt von der Heiligkeit eines gegebenen Manneswortes, ſo wollte ich Dir zuſchwören, daß meine Ausſage wahrhaft iſt. Tritt näher zu mir her, greif in meine Bruſttaſche und nimm das Meſſer heraus, das Du dort findeſt. Damit löſe den Strick, womit Ihr mir die Arme zuſammengeſchnürt habt. Zugleich aber haltet mich feſt, Euer Zwei oder Drei, ſoviel Ihr wollt, und wenn ich die geringſte Miene mache, zu entfliehen, ſo ſtoßt mir die Klinge in die Rippen.

Der Seelenverkäufer überlegte einen Augenblick, was zu thun ſei, dann ſagte er raſch:Es iſt gut; ich will Deinen Willen thun! Aber ſei Dir Gott gnädig, wenn